TINO BITTNER

Das LABOR als Raum für Erkenntnisgewinn war stark geprägt durch Gedanken und Austausch mit den beteiligten Wissenschaftlern. Es ging dann konsequent um die Entwicklung von Ideen, die in Textform und Visualisierungen festgehalten wurden.
Um den Charakter eines Experiments oder einer Utopie zu erzeugen, traten Techniken wie Fotomontage oder Soundcollage in den Fordergrund der künstlerischen Äußerung.
Die Endpräsentation der unterschiedlichen Ansätze wird in Form eines Videos und diverser Dokumente erfolgen. All das führte zu einer sehr freien Herangehensweise,
die eine Leichtigkeit im Zugang zum Thematik ermöglichte und wiederum ein Publikum zum Assoziieren und freien Denken einlädt.

Der oben beschriebene Charakter der Imagination konnte durch digitale Techniken erzeugt werden. AUsgangspunkt war jedoch das Erleben analoger Situationen, die als Erfahrungsschatz das Peojekt begleiteten. Der Verweis auf eine Analoge Realität ist zentral im Prinzip „What If“ und kann unmittelbar wieder zurückgeführt werden. Am Beispiel „BusStop“ lässt sich das gut nachvollziehen. Die Bushaltestellen sind dem realen ländlichen und städtischen Räumen entnommen und können nach der Bearbeitung und Behauptung einer entsprechenden (fiktiven) Werbekampagne diesen auch wieder zugeordnet werden- was zentraler
Bestandteil dieses Teilprojektes ist.
Für das Teilprojekt „SoundScapes“ wurden digitale Filmaufnahmen von realen analogen Orten gemacht und dann mit der jeweils entgegengesetzten Klangwelt konfrontiert.